Weidenrinde (Salix alba)
Weidenrinde (Salix alba) ist die pflanzliche Antwort auf Aspirin — und war dessen historischer Vorläufer. Die in der Rinde enthaltenen Salicylate wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend, ohne die Magenschleimhaut so stark zu belasten wie synthetische Schmerzmittel. Als Weidenrinde Tee wird sie traditionell bei Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Erkältungen eingesetzt. Ihre Wirkung tritt etwas langsamer ein als bei chemisch-synthetischen Präparaten — dafür sanfter und langanhaltender.

Weidenrinde-Tee selber machen – kochen oder ziehen?
Weidenrinde-Tee bei Fieber und Schmerzen
Inhaltsstoffe
- Salicylate
- Flavonoide
- Gerbstoffe
- Phenolcarbonsäuren
- Triterpene
Traditionelle Anwendungsgebiete & Wirkung
- Erkältung, grippaler Infekt, Fieber
- Kopfschmerzen
- Menstruationsbeschwerden (als Add-on)
- leichte Zahnschmerzen
Hinweis: Weidenrinde ist nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren, Schwangere und Stillende sowie Personen mit Salicylat-Allergie, Magengeschwür oder empfindlichem Magen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern oder anderen Schmerzmitteln (z. B. Aspirin, Ibuprofen) bitte vorher ärztlichen Rat einholen.

