Kamille (Matricaria recutita)

Kamille (Matricaria recutita) ist die wohl bekannteste Heilpflanze Europas — und das aus gutem Grund. Ihr Wirkspektrum reicht von entzündungshemmend und krampflösend bis antibakteriell und wundheilungsfördernd. Als Kamille Tee ist sie die erste Wahl bei Magenbeschwerden, Bauchkrämpfen und gereizten Schleimhäuten. Innerlich wie äußerlich angewendet zeigt sie eine bemerkenswerte Vielseitigkeit, die sie zur Pflanze der ersten Wahl in jeder Hausapotheke macht.

Kamille als Heilkraut für Tee und Anwendungen
Für einen Kamille Tee 1–2 Teelöffel getrocknete Kamillenblüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und abgedeckt 5–10 Minuten ziehen lassen. Nicht länger — sonst werden die ätherischen Öle, die einen Großteil der Wirkung tragen, flüchtig. Wer empfindlich auf Kamillenduft reagiert oder eine Allergie gegen Korbblütler hat, sollte Kamille meiden.
Kamille Tee entfaltet seine Wirkung im Magen-Darm-Trakt besonders bei krampfartigen Beschwerden, Blähungen und gereizter Magenschleimhaut. Wichtig: Der Tee sollte frisch gebrüht und warm getrunken werden — und das mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum. Für eine spürbare Wirkung bei chronischen Magenproblemen sind 3–4 Tassen täglich, jeweils 20–30 Minuten vor den Mahlzeiten, empfehlenswert.
reizlindernd, entzündungshemmend, krampflösend, wundheilungsfördernd, antibakteriell, antimykotisch, mild beruhigend, verdauungsfördernd, karitativ
„Innerlich: