Lindenblüten (Tilia cordata Mill./platyphyllos Scop)
Lindenblüten (Tilia cordata) verbinden sanfte Wirksamkeit mit einem unvergleichlich milden Aroma — sie sind die Erkältungspflanze für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Als Lindenblüten Tee fördern sie zu Beginn einer Erkältung die Schweißbildung, wirken schleimhautschützend durch ihre Schleimstoffe und unterstützen das Immunsystem. Besonders bewährt hat sich Lindenblüten Tee als erster Schritt bei Halsschmerzen, Husten und dem Gefühl, krank zu werden — warm getrunken und gut eingemummelt.
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Lindenblüten Tee selber machen – wann sammeln?
Lindenblüten werden geerntet, wenn sie gerade aufgehen — der Zeitpunkt ist entscheidend. Voll aufgeblühte Blüten verlieren bereits an Wirkstoffgehalt. Die Erntezeit liegt je nach Standort zwischen Juni und Juli. Die frischen Blüten zusammen mit den kleinen Deckblättern locker trocknen und kühl sowie dunkel lagern. Für einen Lindenblüten Tee 2 Teelöffel getrocknete Blüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10–15 Minuten ziehen lassen.
Lindenblüten Tee in der Erkältungszeit
Lindenblüten Tee wirkt am stärksten, wenn er warm und in größerer Menge getrunken wird — idealerweise eine halbe Liter-Kanne über den Abend verteilt. Danach schön warm ins Bett: Der Tee fördert die Durchblutung der Haut und regt die Schweißsekretion an, was den Körper bei der Temperaturregulation unterstützt. Besonders in der Erkältungszeit kann Lindenblüten Tee auch vorbeugend 2–3 Mal täglich getrunken werden.
Inhaltsstoffe
- Schleimstoffe
- Flavonoide
- ätherisches Öl
- Gerbstoffe
- Phenolcarbonsäuren
- Zucker & Polisaccaride
Traditionelle Anwendungsgebiete & Wirkung
schweißtreibend, mild schleimlösend, reizlindernd, entzündungshemmend, mild sedativ, immunmodulierend, gefäßentspannend
- Erkältungskrankheiten und grippale Infekte
- Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung
- Halsentzündungen und Reizhusten
- Unruhe, Nervosität und Einschlafstörungen
- Kopfschmerzen bei Infekten

